Die gesetzliche Mindestdeckung gegenüber Dritten richtet sich nach der Abflugmasse und steht in der europäischen Verordnung dazu. Wichtig ist nur: das ist die Untergrenze, ab der du fliegen darfst, und keine Empfehlung. Was ein Schaden an fremdem Eigentum kostet, hat mit dem Gewicht deines Flugzeugs wenig zu tun.
Die Passagierdeckung würde ich getrennt anschauen, nicht als Anhängsel der Haftpflicht. Und bei der Kasko sind es drei Dinge, die die Angebote auseinandertreiben:
- ob nur am Boden oder auch im Flug versichert ist
- wie hoch die Selbstbeteiligung ist, und ob sie im Stand und in Bewegung unterschiedlich ausfällt
- welcher Wert eingesetzt ist
Der letzte Punkt ist der, über den geredet werden sollte. Setz den Wert nicht auf das, was du bezahlt hast, sondern auf das, was eine vergleichbare Maschine kosten würde, wenn deine morgen weg ist. Bei der Kombination aus zu niedrigem Wert und Totalschaden wird die Diskussion unangenehm.